“I´m back again” - die Rückmeldung

22. Januar 2007

Ja ist ja schon ein wenig länger her, dass ich das letztemal ein paar Zeilen geschrieben habe. Das werde ich ab heute wieder regelmäßiger tun. War ein wenig abgetaucht – ein heisses 4.Q 06 war Schuld. Einige Themen warten darauf hier verbreitet zu werden, könnt schon gespannt sein, was ich im tiefen 2.0 See ausgegraben habe;-)

Geschenktipp: Eigene DNA als Wandschmuck

7. Dezember 2006

Die Website DNA11 bietet Geschenke für Leute, die schon alles haben. In diesem “Zwei-Produkt-Shop” gibt es entweder die eigenen Fingerabdrücke oder die eigene DNA (bitte vorher Blut anliefern) als Poster in verschiedenen Formaten und Farbe. Zur Website…

StartUp-O-Tron(TM) für die Web 2.0 Company

27. November 2006

Es geht auch einfach. Das WIRED-Magazin hat einen einfachen, handlichen StartUp-Algorithmus entwickelt, mit dem man VC´s schnell überzeugen kann. Den StartUp-O-Tron, einen Web 2.0 Pitch-Generator

Web 2.0 Generator.jpg

Software-Tipp: Roboform

27. November 2006

Selten empfehle ich Software, doch diesmal bin ich begeistert: endlich mal ein nutzerfreundlicher Password-Manager. Absolut top. Eine kostenlose Version (gefunden im WIRED-Magazin) gibt es hier: RoboForm.

Jerry Maguire sortiert sein Rolodex. Oder: Visitenkarten 1.0.

24. November 2006

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Maguire: “SHOW ME THE MONEY!”
Jerry Maguire: “I love you. You… complete me.”
Dorothy: “Shut up. Just shut up. You had me at ‘hello’.”
Dicky Fox: “The key to this business is personal relationships.”
Dicky Fox: “If this [points to heart] is empty, this [points to head] doesn’t matter.”
Dicky Fox: “Hey… I don’t have all the answers. In life, to be honest, I have failed as much as I have succeeded. But I love my wife. I love my life. And I wish you my kind of success.”
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Neulich in einer meiner schwachen Stunden: keine Ideen mehr, keine Lust zu telefonieren, Termine zu machen oder überhaupt Kontakt mit irgendwem aufzunehmen. Just in diesem Moment öffnete ich – quasi in purer Verzweiflung oder in der Hoffnung dort einen inspirierenden Impuls zu finden – eine der Schubladen, die normalerweise entweder vergessenes Frühstück oder alte, krümpelige Unterlagen enthalten. Doch nichts von dem: stattdessen ein Haufen bunter Visitenkarten der ersten Multimediageneration: schreiend orangene, knallblaue, mit Prägedruck, hochkantige, überdimensionierte, von CEOs, Marketingbossen, hoffnungsvollen Gründern – kurz: ich hatte eine schöne Beschäftigung gefunden: meine persönliche Story in der bunten Multimediawelt vor, während und nach der Zeit des Bubbles 1.0 aufzuarbeiten. Erstaunliches trat dabei zu Tage. Es ergaben sich tatsächlich klare Muster, die ich gerne – auf Basis von rund, sagen wir mal, n=300 Visitenkarten, gesammelt im Zeitraum zwischen 1997 – 2004, messerscharf analysiert habe.

1. Die eigenen Identitäten (=rd. 10%)
Wie schnell man doch vergisst: rund 10% (!) der Karten da in der Schachtel waren tatsächlich von mir selbst. Einige der Firmen, deren Kärtchen ich seinerzeit verteilte (oder am Revers trug), haben sich entweder in Luft aufgelöst, wurden an Konzerne verkauft, sich umbenannt oder sie gibt es tatsächlich heute noch. Diese sind dann aber durchweg, das ist die große Erkenntnis dieses Punktes, mittelständische, inhabergeführte Unternehmen.

2. VIP- und Promikarten (=5%)
Darunter subsummiere ich die Kärtchen (ge-)wichtiger Einkaufsleiter, Film-, Funk- Fernsehleute – (beispielsweise meinen “Buddy” Mal Sondock. Wer kennt ihn noch, die WDR-Hitparaden-Ikone), Szene-Stars der 2000er Onlinewelt oder auch Journalisten und Verlagsleute bekannter Gazetten und Medien. Rein gestaltungs- technisch regiert hier konsequent der “no frills chic”. Je wichtiger, desto schlichter das Kärtken. Irgendwie hat man das ja immer so “gefühlt” – ich habe es jetzt bewiesen! Es ist wirklich so.

3. Multiple-Logo-Cards (<1%)

“Wir wussten nicht recht wohin mit uns” ist die passende Überschrift über dieses VK-Segment. Von den “Multiple-Logoisten” gibt es nicht viele, aber die Ausnahme ist doch erwähnenswert und erzählt eine ganze Geschichte. Nicht gemeint sind übrigens Karten mit mehreren Logos auf einer Karte. Nein, gemeint sind verschiedene Karten gleicher Firmen und gleicher Ansprechpartner. Die Portal AG ist in dieser Rubrik eindeutig führend: 4 Karten, 4 Logos, 4 verschiedene Papiersorten: 1xPrägedruck, 1xdrei abgerundete Rechtecke, 1×2eckige Logo-Rechtecke, 1×3farbig, 3×2farbig, 1xLogo als Typolösung, 2 verschiedene Claims (“we create e-merging markets” und “Vorteile wohin man klickt”) – unglaublich. Ich glaube, es gibt die Portaler nicht mehr, oder?

4. Nervensägen ( rd. 2,5%)

Eine fast sensationelle Erkenntnis gibt es aus der Rubrik “Visitenkarten von Nervensägen” zu berichten. Darunter habe ich alle Personen aufaddiert, mit denen ich ungeheuer viel Zeit in Meetings oder am Telefon verbracht habe und die dazu – das ist das Entscheidende – echt aufdringlich und/oder richtig unverschämt waren (sind?). Und das über einen längeren Zeitraum von mindestens 12 Monaten. Das Sensationelle: alle diese N-People hatten tatsächlich Hochkant-Visitenkarten – A L L E! Keine Ausnahme. Liebe Hochkant-Kärtler/-innen: tröstet euch, ich hatte auch mal eine…....

5. Exoten (rd. 10%)

Hierzu zähle ich, da werde ich gerne konkreter, Karten von o.tel.o, LAVA, EXPO2000, surver:, nickelodeon (kindersender), Grabenhorst&Vetterlein, TV1.DE, Cyquest, Warner Brothers Movie World, red cell, edel records, McAfee…undsoweiterundsofort. Coole Karten, aufwändige Karten, “Dinsosaurier”-Karten, teils museumsreife Relikte vergangener Tage – eine kunterbunte Welt. Ich überlege, ob ich daraus nicht mal ein Gesamtkunstwerk kreiere.

6. And the winner is…....

Für den nächsten Report in Kürze werde ich demnächst mal eine Gewinnerkarte bestimmen, scannen und hier abbilden. Oder neue “Muster” erkennen. Mal gugge.
Nach dieser Analyse war der Tag dann schnell Nacht geworden, eine Lösung hatte ich immer noch nicht, aber viele Geschichten wiedergefunden. Damit lässt sich auch ruhig schlafen. Noch für die Rechner unter euch: natürlich ergeben die genannten Prozentzahlen keine 100%, dazu waren viele V-Karten weder inhaltlich (an viele flüchtige Bekannte kann ich mich nicht mehr erinnern) noch gestalterisch erwähnenswert.

Weltkarte der Web 2.0 Startups

11. November 2006

Eine Innovations-Weltkarte im Web 2.0 Styler bietet die fourio.com-Website.

Wie man Super-Affiliates gewinnt.

9. November 2006

Seit kurzem bin ich auserwählter Gastblogger beim “Affiliate-Branchen-Blog No. 1” von 100partnerprogramme.de. Mein erster Beitrag dort ist ein kleiner Erfahrungsbericht mit konkretem Tipp, wie man sogenannte Super-Affiliates für sein eigenes Partnerprogramm begeistert. Mehr….

Google´s Weltidee veröffentlicht.

27. Oktober 2006

Der Blog “Google Blogoscoped” hat mal eben die “internal company goals” von Google veröffentlicht. Ein paar dieser Ziele lauten:

  • Google wants to have an improved infrastructure to make their engineers more productive. This includes allowing employees to have a universal search tool “containing all public Google information searched on all Google searches.” Google also wants to build 10MW of green power to be on track to be carbon neutral. (They also want to reduce “Borg disk waste” by 50%... hmmm, Borg?)

  • Google wants to be the best in search – no surprise here. To reach that goal, Google wants to have the world’s top AI research laboratory. They are also focusing on getting rid of spam in the top 20 user languages, and increasing the accuracy of information they collect (through measures such as annotation). Another part of improving search is to always launch crucial user interface updates “that people love.”

  • Google wants to push their ad system. E.g. in 2006, one of their aims was to sell $1B of new inventory. Google feels that if they make the world’s inventory available “marketers will come.”

  • Google also wants to push their communities and content. According to the papers Google published, Google Video has 50% of the world’s “online video attention” (a number that’s hard to believe, and especially interesting because Google still ended up buying YouTube). Google also emphasized that a fifth of all communication bandwidth – on Google-owned properties, I suppose – is read through Gmail.

  • Google tries to make sure their tools are running everywhere. In around mid-2006, according to their internal numbers 60 Million Google Packs had been installed, but they still want to increase the deployment… especially for “novice users.”

  • Google is always focusing on innovation. One of their top goals in 2006 thus was to “increase the scale of innovation,” even as the internal headcount grows (a growth which dozens of engineering scouts located around the world ensure).

Mehr pikante Details dazu gibt es hier.....

WEB 2.0 lebt….

27. Oktober 2006

...und wird momentan massiv nach vorne getrieben von einigen kleinen wie großen Marktplayern. Wie das hinter den Kulissen aussieht/aussehen kann zeigt das eLAB-Team der Verlagsgruppe Holtzbrinck (und deren “Kontakte 1. Grades”) im Web 2.0-Protagonisten-Blog. Lesenswert.


Holtzbrinck eLAB.jpg

ComScore: Top-Webseiten-Ranking weltweit.

26. Oktober 2006

Eine Übersicht über die reichweitenstärksten Online-Portale und -Networks liefert heute ComScore. Die Gewinner im September sind Youtube.com und Wikipedia.

Worldwide Web properties.jpg