Was man von Umzügen für das digitale Marketing lernen kann…

11. Juni 2007

....werde ich mir mal überlegen, klingt interessant.

Aral SuperTravel Straßenverbindungen D `98 endlich auch in Japan erhältlich!

7. Juni 2007

Wieder so eine Kellergeschichte. Mir sind meine alten Muster-CD-ROMs von Aral (1995-1999), z.B. Aral Städterouting Deutschland oder Aral Routenplaner D + E in oder Aral FührerscheinTrainer – sämtlichst in HKS 47 (Aral-Blau) – in die Finger geraten (Anm.: die habe ich damals betreut und vermarktet – über alle Aral-Tanken und MediaMarkt & Co.). Beim googeln danach, habe ich dann auch eine CD-ROM “Aral Routenplaner Deutschland” im Amazon Japan Store entdeckt. Version 1998. Ich werde, glaube ich, auch daraus eine Serie machen (nach Visitenkarten ab 1997, Mikrocomputer ab 1984, nun Aral Software 1995-1999) – Cool – so richtig in der Vergangenheit wühlen. Und auch da treibts einem echt die Lachtränen ins Gesicht: z. B. beim Cover Aral Allgemeinwissen und vor allem beim Aral FutureRacer (o.ä.), dem echten, ersten und einzigen Cyberspace-Spiel einer Tankstellenkette – gröhl – damals ein echter Verkaufshit. Auch das CD-ROM 1.0 – Zeitalter hatte seine Hits. So – kehre jetzt die restlichen Disketten und Floppys und 10kg schweren “Portablen” (Anm.: tragbare, besser: schleppbare, Mikrocomputer) zusammen: u.a. das Adventure-Game von ThyssenKrupp….später mehr – aus der nächsten Kiste.


Amazoncojp Aral Japan.jpg

Wir nennen es Arbeit: ZIA organisiert Festivalcamp.

7. Juni 2007

Die Protagonisten der “Digitalen Bohéme” und Autoren des – vor allem für Freelancer der digitalen Welt – lesenswerten Buches und Blogs Wir nennen es Arbeit, die Zentrale Intelligenz Agentur (Essenz auf Rädern) in Berlin, bereiten ein 9to5-Festivalcamp vor. Vom 23.-26. August des Jahres wird gemeinsam gerarbeitet, diskutiert, Vorträge gehalten, Geld verbrannt. Headlines des Programmes: Burning Money – Getting Things Done – Weltverbesserung. Einzelkämpfertickets kosten 40 EURO für 3 Tage. Firmen (die dort z.B. Talente scouten wollen), zahlen rd. 250 EUR. Sicher eine interessante Alternative zu den gestylten Digital Media Konferenzen. Cool ist auch die Location an der Spree: Das Radialsystem V (New Space Of The Arts In Berlin). Zum Programm geht´s hier lang=>

9to5.Wir nennen es Arbeit - Festival-Camp - » Programm.jpg

irights.info - alles rund um digitale Urheberrechte

7. Juni 2007

Schon gewusst? iright.info beschäftigt sich mit dem immer wichtigeren Thema Urheberrecht in digitalen Medien. Ob Musikvervielfältigung, Texte, Sounds oder Software – auf der Website findet der/die digitale Boheme relevante Inputs – zum Schutz des eigenen wie fremden virtuellen Schaffens.

Wahnsinn: Blogger mit Stock beworfen!

6. Juni 2007

Gut. Henrik. Ich habe verstanden. Du haust mir den Stock auf den Kopf und ich muss meinen Tagesablauf transparentieren. Wenn ich mir die anderen Abläufe so anschaue, bin ich beruhigt: so ordentlich strukturiert alles.

Mein fraktaler Tag:

Zwischen 7 und halb 8 – aufstehen
zwischen 9 und 10 aufschlagen im Office oder losfahren
zwischen 13 und 15 Mittag oder auch mal nicht
zwischen 14 und 16 nächste Runde
zwischen 18 und 24 Schluss
zwischen 24 und 1 schlafengehen

Inhalte, kreuz und quer über den Tag verteilt:
E-Mails-Checken spiegel-online lesen powerpoint anwerfen partner kunden agenturen bekannte anrufen anmailen anxingen networken abhängen itunes mit neuer musik aufpimpen ordentlich ins büro gehen strategien ausdenken grafiker briefen zuckerspiegel messen mitarbeiter motivieren verzweifeln lachen reden hin und hergehen blogschreiben vergessen wirtschaftsförderung fragen was los is in dieser stadt konferenzen besuchen mit bus bahn auto flugzeug durch die gegen jockeln mal unterwegs arbeiten mal nicht bei ecki lesen dass der netvibes nutzt und dann selbst mal ansurfen angebote schreiben handschlaggeschäfte eingehen ärgern freuen cashflow analysieren stapelweise bücher und texte querlesen lange telefonieren startup pläne bewerten mit töchtern gzsz verfolgen mit sohn über fussball sprechen mit frau über alles wichtige und unwichtige sprechen google reader scrollen mit familie instant messaging systeme bedienen an meetings teilnehmen joggen radeln an elternsprechtagen mit lehrern verhandeln rechnungen schreiben artikel verfassen

So. Henrik. Das wars. Stöckchen werfe auch ich nicht weiter. War früher auch einer der Kettenbriefzerstörer. Wie Ecki.

Uuuhhhh - a huge buffalo…..

6. Juni 2007

Na – am Ende ja eine echte Überraschung, eine Geschichte, wie sie nur das wahre (Tier-)Leben schreibt. Ein bisschen Glück, ein bisschen Pech, ein “biss”chen hin, ein “biss”chen her, Gerangel und ein Happy-End: fertig ist der National-Park-Thriller á la Darwin. Eine prima Metapher auch für das eigene (Online-)Leben. Oder?

Umzug 2.0 oder: alte Schätze heben oder: Mikrocomputer -3.0

6. Juni 2007

Einige von euch wissen, dass ich gerade meinen/unseren Umzug vorbereite. Die ersten Kisten sind gefüllt, die Müllabfuhr wundert sich gerade über die 100Kilo schweren Tonnen.

Während der Räumarbeiten fiel mir ein Ordner aus dem Jahre 1984 (!), mit der Aufschrift “Mikrocomputer – Chancen für die Kommunikationsarbeit” (für die jüngeren Leser unter euch: so hiessen früher die Workstations; für die noch jüngeren: so hiessen früher die Notebooks; für die noch jüngeren: so hiessen früher die PDA´s bzw. Blackberrys), direkt auf die Füsse.

Darin enthalten sind wertvolle Dokumente der digitalen Steinzeit, Unterlagen eines Seminars des BDW (nicht BVDW!), dem deutschen Kommunikationsverband, der Mutter aller Werbeverbände.

Die Inhalte werde ich jetzt nach und nach genüsslich ausweiden, schon die Einleitung mit dem Titel “Fragestellungen zum Thema”, zeigt, dass sich nicht viel geändert hat in 23 Jahren:
“Meinungen zum Umgang mit Computern: Trübt den Blick, stört die Verdauung, verdirbt den Charakter, schwächt die Muskeln, befleckt den Teint, macht das Haar schütter, untergräbt den Mut, durchlöchert die Ausdauer, und verzehrt die untsterbliche Seele! Die Meinungen zum Microcomputer (Anm.: jetzt mit modernem “c” geschrieben) polarisieren sich: Gegner hier und Fans (besser Freaks und Hacker!) dort. Unbehagen auf der einen Seite und Begeisterung auf der anderen” (so Dr. Carlheinrich Heiland, damaliger BWL-Dozent an der Uni Hamburg) – vollkommen richtig, oder? Wie visionär!
Muss jetzt weiterblättern – ah da sind auch Bilder von “Homecomputern”, oh und da ein weiser Satz, ich zitiere:

“Die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten von Textverarbeitungs-Software ist nur dann gesichert, wenn die Programmpakete eine entsprechende funktionale Breite besitzen”.

Bullshit-Bingo gab es wohl auch 1984 schon!

Heute heisst das:

“Die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten von Social Communities ist nur dann gesichert, wenn die Web 2.0-Plattform eine entsprechende funktionale Breite besitzt.”

oder aber:

“Die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten von Behavioral Targeting ist nur dann gesichert, wenn die ASP-Software eine entsprechende funktionale Breite besitzt.”

oder:

“Die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten von Affiliate-Marketing ist nur dann gesichert, wenn der Affiliate-Manager eine entsprechende funktionale Breite besitzt.”

oder

“Die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten von Suchmaschinen-Marketing ist nur dann gesichert, wenn die Keywords eine entsprechende funktionale Breite besitzen.”
Fortsetzung folgt – garantiert.

Das bis-Datum darf nicht in der Zukunft liegen

7. Mai 2007

Oha – da checke ich schon mal meinen Januar-Online-Kontoauszug am 02. Februar d.J. und dann das. Wer verfasst solche stilsicheren Sätze eigentlich? Nun, dann werde ich das “bis-Datum” jetzt in die Vergangenheit legen, vielleicht lese ich dann “das von-Datum darf nicht in der Vergangenheit liegen” oder “das bis-Datum ist erloschen” oder einfach “für Sie lohnt sich eine Abfrage nicht mehr”. Aber lassen wir das.

Sparkasse online bug.jpg

Sehr geehrter Herr x3pvfe

23. Januar 2007

Wer ist nicht verlegen um eine passende Antwort auf die ganzen Spam-E-Mails, die jeden Tag den Posteingang füllen. Als konditionierter Kunden-Manager möchte man ja schließlich freundlich sein und – wie es im E-Mail-Knigge steht – innerhalb von 24 Stunden antworten. Der NRW-Radiosender 1Live hilft nun mit dem freundlichen Spambeantworter. Smiley, Smiley.

Kiss This Guy!

22. Januar 2007

Wer kennt sie nicht, diese kleinen Verhörer bei genuschelten Songtexten (und da meine ich nicht nur Grönemeyer!). Jahrelang singt man seine Lieblingssongs lautstark, inbrünstig mit, um dann – peinlich, peinlich – zu erfahren, dass man nicht nur die Tonhöhe sondern auch den Text zielsicher verpasst hat. Hilfe naht: “The Archive of misheard lyrics – kiss this guy” klärt uns nun über unsere Songsünden auf. Beispiel gefällig? Gut. Nehmen wir den R.E.M. Song “Losing My Religion”:
Richtig heisst der Songtext:
That’s me in the corner,
That’s me in the spotlight.

Und was hörte (und schmetterte) Joe Hernandez?
Let’s pee in the corner,
Let’s pee in the spotlight.

Ein schöner Zeitvertreib. Ach ja, clickstark, copycatfähig mit Community-Elementen auch noch eine lupenreine Web 2.0 Seite. Zum Einstieg hier entlang…