Jerry Maguire sortiert sein Rolodex Reloaded oder: Visitenkarten Teil II
Wie vor langer Zeit versprochen und von einigen meiner Leser hartnäckig gefordert, setze ich endlich meine Serie “Visitenkarten” fort.
Weil mir da wieder was ganz Fantastisches aufgefallen ist, sozusagen ein eigenes VK-Genré. Nämlich “Restaurant-Visitenkarten”.
Sind sie nicht toll, diese voll bedruckten Kärtchen, die man am Ein-/Ausgang seines Lieblings-Italieners, Deutschen, Thailänders, Chinesen usw. mitnimmt, weil es so klasse geschmeckt hat und man hofft, mit dem Kärtchen ein wenig von dem Menü, der Nachspeise, dem Feeling, dem Geruch, mitzunehmen (Anm.: das klappt nicht)?
Auch diese – nennen wir sie “R-Cards” – zeigen untereinander frappierende Ähnlichkeiten mit quasi choreographierten Elementen: Klappkärtchen (hat der Hausgrafiker empfohlen, der mit der Hausdruckerei ein Kickback vereinbart hat), Adresse, Telefon, E-Mail (meist T-Online, nein: t.online – h3h3, die Mail kommt garantiert an..), Kunstname, zweiseitig bedruckt, laminiert (abwischbar für die fettigen Fingerchen) oder Prägedruck (nimmt Fett sehr gut auf) und zur Krönung, last but not least: ein Bildchen mit dem Häuschen von dem Besitzerchen des Retaurantchen.
Fazit: Karte wie der Teller: hauptsache voll.
Fortsetzung folgt.
Am 25. Januar 2011 um 12:34 Uhr
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